Alles was man zum Reisen braucht
Hier sehen Sie eine Auflistung mit sämtlichen Informationen, die man benötigt um entspannt ein anderes Land zu entdecken.
Reiseversicherung
TOUR MIT SCHANZ arbeitet mit der Europäischen Reiseversicherung AG zusammen.
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Klimaneutral Reisen
TOUR MIT SCHANZ eröffnet Ihnen die Möglichkeit faszinierende Kulturen kennenzulernen, die einzigartige Natur anderer Regionen zu sehen und mit Menschen in deren Heimat in Kontakt zu kommen. Dadurch können Sie Gottes wunderbare Schöpfung auf besondere Weise erleben.
Um diese Schöpfung zu bewahren, gestalten wir unsere Reisen so nachhaltig wie möglich. Dies ist jedoch gerade auf Flugreisen nicht einfach, da insbesondere die Treibhausgasemissionen des Fluges unser Klima beeinflussen. Aber auch bei Bus-, Bahn und Schiffsfahrten entstehen CO2-Abgase. Für diese nicht vermeidbaren Treibhausgasemissionen bietet Ihnen TOUR MIT SCHANZ in Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation KLIMA OHNE GRENZEN die Möglichkeit eines Ausgleichs an anderer Stelle.
Dieser Ausgleich erfolgt durch die Mitfinanzierung eines Klimaschutzprojektes, das in einem Entwicklungsland zum Beispiel klimaschädliche Kohleöfen durch Solarkocher ersetzt und somit Treibhausgasemissionen reduziert. Damit leisten Sie einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz des Klimas und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern. Reisen Sie mit TOUR MIT SCHANZ klimaneutral, um Gottes Schöpfung zu erleben und zu bewahren.
Wenn Sie Klimaneutral reisen möchten, dann kreuzen Sie dazu einfach auf unserem Anmeldeformular für Ihre Reise an, dass Sie an dieser Aktion teilnehmen wollen. Mit der Reiserechnung erhalten Sie dann eine gesonderte Rechnung über den Betrag für den Klimaausgleich.
(Hinweis: Ihre Ausgleichszahlung ist von der Einkommenssteuer absetzbar. KLIMA OHNE GRENZEN stellt Ihnen hierfür eine Spendenbescheinigung aus.)
Mehr Informationen zum Ausgleich von Treibhausgasemissionen, zu Klimaschutzprojekten und über unseren Partner KLIMA OHNE GRENZEN erhalten Sie unter:
Israel
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Reiseziel Israel
Israel ist das Ursprungsland des Judentums und der Christenheit. Hier wurde Jesus Christus geboren, hier hat er gelebt, wurde er gekreuzigt und begraben. Hier betraten Abraham, David, Nehemia, Paulus und die meisten anderen biblischen Hauptfiguren die Bühne der Weltgeschichte. Und hier spielte sich eines der größten Wunder der letzten hundert Jahre ab: Die Neugründung des Staates Israel nach 2000 Jahren.
Heute ist Israel ein faszinierendes Land. Eine Demokratie im Nahen Osten, am Schnittpunkt Asiens, Afrikas und Europas. Ein Land auf der Suche nach Frieden und Normalität.
Auf einer Tour durch Israel erleben Sie das außergewöhnliche Zusammentreffen von Glaube, Geschichte und Politik. Eine Pilgerreise mit garantierter Horizonterweiterung!
Schon seit über 30 Jahren organisieren wir biblische Studienreisen, Wander- und Erholungsfreizeiten und können so unseren Reisenden Israel immer wieder von einer anderen, überraschenden Seite zeigen. Das Land, das am Anfang des 20. Jahrhunderts noch überwiegend aus Wüste und malariaverseuchten Sümpfen bestand, präsentiert sich heute als fruchtbares Land voller Schönheit und Faszination. Durch Ausgrabungsprojekte werden immer wieder neue biblisch-historische Stätten freigelegt, die Einblicke in die jahrtausendealte Kulturgeschichte geben.
Wir organisieren Begegnungen mit Israelis und Palästinensern, Juden und Arabern, Christen und Muslimen; wir besuchen Vorträge über Politik und das aktuelle Geschehen; wir stellen humanitäre Werke vor, landwirtschaftliche Musterbetriebe und anderes mehr.
Lassen Sie sich hineinnehmen in eine virtuelle Kurzreise nach Israel, die natürlich nur einen kleinen Ausblick auf einen wirklichen Besuch geben kann:
Jerusalem – Israels Hauptstadt
König David machte Jerusalem vor 3000 Jahren zur Hauptstadt seines israelitischen Reiches, sein Sohn Salomo baute den Tempel Gottes, an dessen Stelle heute der muslimische Felsendom steht.
1967 eroberte Israel den Ostteil der Stadt aus jordanischer Hand und machte Jerusalem zur ungeteilten Hauptstadt. Seither dürfen Juden wieder an ihrer heiligsten Stätte beten – an der Klagemauer. Muslime beten weiterhin im Felsendom und in der Al-Aqsa-Moschee, Christen aller Konfessionen besuchen die Grabeskirche und das Gartengrab, den Garten Gethsemane und den Ölberg.
Doch Jerusalem bietet noch mehr: Die moderne Ben-Jehuda-Fußgängerzone, das Regierungsgebäude »Knesseth«, viele verschiedene Museen, die berühmten Chagall im Hadassah-Krankenhaus, das Miniaturmodell Jerusalems zur Zeit Jesu sowie die Holocaust-Gedenkstätte »Yad Vashem«. Und natürlich noch vieles mehr.
Wer durch Jerusalem geht, bewegt sich auf historischem Boden und pilgert auf den Spuren der Bibel – trotzdem ist es eine moderne Stadt mit Banken, Einkaufszentren und lebhaftem Straßenverkehr.
Bethlehem – Geburtsort Christi
In Bethlehem wurde Jakobs Frau Rahel begraben, König David wurde hier geboren und natürlich Jesus Christus, dessen Geburt in Bethlehem alle Jahre wieder zum Weihnachtsfest in Erinnerung gerufen wird.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist natürlich die Geburtskirche, eine der ältesten Kirchen der Welt. Auch die Hirtenfelder sind einen Besuch wert und in der näheren Umgebung das Herodium mit dem Grab des Herodes oder das christliche Zentrum Beit Al Liqa.
Seit 1995 steht Bethlehem unter palästinensischer Autonomie, ein Besuch im Rahmen einer Reisegruppe ist der bequemste und sicherste Weg, den Ort zu besichtigen.
Nazareth – wo Gott als Mensch lebte
In Nazareth verkündigte der Erzengel Gabriel Maria die Geburt Jesu. Nach der Geburt in Bethlehem und einer Zeit des Asyls in Ägypten verbrachte Jesus hier den Großteil seines Lebens.
Die Verkündigungskirche ist die wichtigste Sehenswürdigkeit in der Stadt. Das 1969 geweihte Gebäude gilt als bedeutendster moderner Kirchenbau in Israel, Vorgängerbauten an gleicher Stelle werden bis ins 3. Jahrhundert zurückdatiert. Neuerdings gibt es in Nazareth ein »biblisches Dorf«, das einen Eindruck gibt, wie die Menschen zur Zeit Jesu gelebt haben.
Der See Genezareth
Der »Yam Kinneret«, so der hebräische Namen des See Genezareth, bildet das größte Süßwasserreservoir in Israel. Von hier wird Wasser bis in die Wüste Negev geleitet. Rund um den See sind Spuren aus dem Leben Jesu zu finden: die Stadt Tiberias, der Berg der Seligpreisungen, Tabgha – der Ort der Brot- und Fischvermehrung – und Kapernaum mit Überresten einer alten Synagoge.
Am See Genezareth begann Jesus Christus sein öffentliches Wirken, in Kapernaum lebte und predigte er. Im Kibbuz Ginnosar kann ein Fischerboot aus der Zeit Jesu besichtigt werden. Die Gegend um den See Genezareth ist sehr fruchtbar, die Golanhöhen erheben sich über dem Ostufer.
Jericho und das Tote Meer
Jericho ist die tiefstgelegene Stadt der Welt (260 m unter dem Meeresspiegel) und gilt zugleich als eine der ältesten. Ausgegrabene Siedlungsschichten auf dem Tell Jericho werden in die Steinzeit datiert. Jericho war die erste Stadt im verheißenen Land, die nach dem Auszug aus Ägypten unter Josua eingenommen wurde.
Auch in den Evangelien wird Jericho erwähnt: Jesus heilte zwei Blinde in der Nähe der Stadt. Auf dem »Berg der Versuchung«, der von Jericho aus zu sehen ist, wird daran erinnert, dass Jesus vom Teufel in Versuchung geführt worden ist.
Seit 1994 steht Jericho unter palästinensischer Verwaltung und ist im Rahmen einer Reisegruppe auf die einfachste und sicherste Weise zu besuchen.
Masada, En Gedi und Qumram sind weitere wichtige Sehenswürdigkeiten am Toten Meer, dem tiefsten Punkt der Erdoberfläche (420 m unter dem Meeresspiegel). Im Toten Meer selbst, mit einem Salzgehalt von über 28 Prozent (Mittelmeer: 3,5 Prozent), können einzigartige Badeerfahrungen gemacht werden.
Elat – das Urlaubsparadies am Roten Meer
Der nur 11 km lange Küstenstreifen zwischen der jordanischen und der ägyptischen Grenze ist ein Magnet für Urlauber aus dem In- und Ausland. Die südlichste Stadt Israels hat jährlich nur etwa acht Regentage und bietet im Sommer Temperaturen von über 40° C. Im Unterwasser - Observatorium erhält man 6 m unter der Wasseroberfläche einen faszinierenden Einblick in die farbenprächtige Unterwasserwelt des Roten Meeres.
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Ägypten fasziniert. Pyramiden, Luxor, Tutanchamun, Kleopatra – Begriffe, die Kinder und Erwachsene, Laien und Wissenschaftler begeistern. Die zahlreichen Inschriften, Reliefs und Grabbeigaben der Pharaonen geben einen eindrucksvollen Einblick in eine geheimnisvolle Zeit.
Ägypten ist ein Land, das eng mit den Ereignissen der Bibel verbunden ist – das Reich am Nil begegnet uns schon bei Abraham, der mit seiner Frau Sara während einer Hungersnot nach Ägypten flieht. Viel erfährt man aus der Bibel nicht über das Land, nur dass der Pharao ein mächtiger Mann gewesen sein muss: Er schenkte Abraham Schafe, Kühe, Esel, Kamele und Sklaven (vgl. 1. Mose 12,16). Die Hungersnot konnte Ägypten – dem traditionellen Kornspeicher der Antike – scheinbar nichts anhaben.
Als später Abrahams Urenkel Josef von seinen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft wird, ernennt ihn der Pharao schon bald zu seinem Stellvertreter – eine steile Karriere. Wieder herrschte im Vorderen Orient eine Hungersnot und Josef versorgte sowohl Ägypten als auch Israel mit Nahrung. Mehrere hundert Jahre biblischer Geschichte spielen sich nun im Land der Pyramiden ab. Josefs Brüder und sein Vater Jakob lassen sich ebenfalls im Nildelta nieder und aus den zwölf Brüdern entstehen die zwölf Stämme Israels. Ein Volk, dessen Größe mehrere Generationen später zur potenziellen Bedrohung für den damaligen Pharao wird: Er lässt die Hebräer versklaven und schließlich sogar ihre Kinder ermorden. Doch eines dieser Kinder entkommt in einem Schilfkorb, wächst am ägyptischen Hof auf und wird zum Befreier der Israeliten aus der Sklaverei: Mose.
Was folgt, ist bekannt: die zehn Plagen, die Flucht durch das Schilfmeer, vierzig Jahre in der Wüste, die Gebote am Sinai, schließlich die Eroberung des verheißenen Landes Kanaan (vgl. 2. Mose).
Später hört man immer wieder von Ägypten: In den politischen Verflechtungen der Reiche im Vorderen Orient hat das Land eine wichtige Rolle gespielt.
Nachdem das selbstbewusste Großreich der Pharaonen schon längst im Römischen Reich aufgegangen war, tauchte es im Neuen Testament noch einmal auf: Maria und Josef flohen mit dem kleinen Jesus vor den Gräueltaten des Königs Herodes – wieder einmal griff ein besessener Herrscher aus nackter Angst um seine Macht zu einem schrecklichen Mittel: dem massenhaften Mord an kleinen Kindern (vgl. Matthäus 2,13–18)!
Der heutige Staat Ägypten bedeckt eine Fläche von einer Million Quadratkilometern, allerdings sind davon nur fünf Prozent dicht besiedeltes Kulturland im Niltal und im Nildelta; der Rest ist Wüste. Das Land hat 77,5 Millionen Einwohner und grenzt an Israel, Libyen und den Sudan sowie an das Mittelmeer und das Rote Meer. Die Hauptstadt Ägyptens ist Kairo.
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Der Blick auf den biblischen Berg Ararat gehört sicher zu den faszinierenden Eindrücken einer Armenienreise. Zwar liegt der Berg jenseits der Grenze zum Nachbarland Türkei, doch die malerische Aussicht mit dem Kloster Chor Virap im Vordergrund ergibt ein einzigartiges Postkartenmotiv.
Die Armenier waren das erste Volk in der Geschichte, die das Christentum als Staatsreligion angenommen haben. König Trdat III. ließ sich 301 n.Chr. taufen und machte Armenien zum christlichen Staat. Zurück geht seine Hinwendung zum Glauben an Christus auf sein Erlebnis mit Gregor dem Erleuchter, den er 13 Jahre lang eingesperrt hielt, um ihn vom Glauben abzubringen. Als dieser sich unter Gefangenschaft und Folter nicht beugte und zudem den König von einer schlimmen Krankheit heilte, wurde Trdat zum Gründer der armenischen Kirche.
Armenien beeindruckt durch zahlreiche sehr alte Kirchen und Klöster sowie noch frühere Ruinen aus urartäischer Zeit. Dazu gehört beispielsweise die Festung von Erebuni aus dem 8. Jahrhundert v.Chr. Der assyrische Begriff »Urartu« ist übrigens identisch mit dem biblischen Wort »Ararat«.
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Neben den Schätzen der antiken griechischen Hochkultur bietet Griechenland biblische Orte von herausragender Bedeutung, an denen Sie die Stationen der Missionsreisen des Apostels Paulus hautnah erleben können:
In Philippi gründete Paulus auf seiner zweiten Missionsreise etwa im Jahr 50 die erste christliche Gemeinde in Europa. Lydia aus Thyatira hörte den Apostel und daraufhin»öffnete der Herr ihr das Herz für die Botschaft, die Paulus verkündete«. Nachdem Paulus einer Wahrsagerin einen Dämon ausgetrieben hatte, ließen einige Bewohner der Stadt Paulus und seinen Gefährten Silas ins Gefängnis werfen. Dann überstürzten sich die Ereignisse: Ein Erdbeben erschütterte das Gefängnis, der Gefängniswärter kam zum Glauben und schließlich entschuldigten sich die Amtsdiener bei Paulus und Silas sogar für die Gefangennahme und das öffentliche Auspeitschen (Apostelgeschichte 16,12–40).
Bedeutsame Sehenswürdigkeiten sind das römische Forum, Überreste der Via Egnatia sowie mehrere Ruinen alter Kirchen, von denen teilweise noch Mauerreste oder Mosaikfußböden erhalten sind. Eine Art Kellergewölbe, das man direkt an der Straße gefunden hat, gilt als das Gefängnis des Apostels Paulus.
Gut einen Kilometer nördlich des antiken Ortes gibt es eine Kapelle mit Taufstelle, idyllisch an einem Bach gelegen, die daran erinnert, dass sich Lydia und ihre Familie als erste Europäer taufen ließen.
Thessalonich ist aus der Bibel bekannt, weil Paulus zwei Briefe an die dortige Gemeinde schrieb. Heute heißt die makedonische Stadt Thessaloniki, ihr Wahrzeichen ist der Weiße Turm. Dieser wurde erst im 16. Jahrhundert von den Türken zur Verstärkung der Seemauer erbaut. Die Stadt, die im Jahr 315 v. Chr. gegründet wurde und heute mit ihren Vororten eine Million Einwohner hat, birgt jedoch Sehenswürdigkeiten aus viel älterer Zeit.
Die zahlreichen Kirchen aus frühchristlicher und byzantinischer Zeit haben die UNESCO 1988 dazu veranlasst, Thessaloniki in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen. Eine der schönsten Kirchen ist die Panagia Chalkeon, sie befindet sich ganz in der Nähe des römischen Forums.
Die Stadt selbst wiederum wird von einer Zitadelle überragt, dem sogenannten Siebenturm. Das ummauerte Kastro-Viertel kann durch eines der mittelalterlichen Tore betreten werden und hat einen sehr dörflichen Charakter. Es bietet einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, das Meer und bei klarer Sicht sogar bis zum 80 Kilometer entfernten Olymp.
Paulus predigte auf seiner zweiten Missionsreise an drei Sabbaten in der Synagoge von Thessalonich und »zahlreiche gottesfürchtige Griechen sowie viele angesehene Frauen« bekehrten sich (Apostelgeschichte 17,4). Kurzfristig wurden Paulus und Silas auch hier festgenommen, kamen aber schnell wieder frei und reisten weiter. Die beiden Briefe des Paulus an die Thessalonicher haben die Wiederkunft Christi zum Hauptthema und enthalten einige persönliche Ratschläge und Ermutigungen, aber auch Warnungen des Apostels. Sie wurden um 50 n. Chr. verfasst, wahrscheinlich als Paulus in Korinth war.
Die eindrucksvollste Sehenswürdigkeit des antiken Korinth ist sicherlich der Kanal, der direkt nördlich des Hafens der modernen Stadt (36.000 Einwohner) auf einer Länge von 6 Kilometern eine Landenge regelrecht durchschneidet. Diese Landenge verbindet das griechische Festland mit der Halbinsel Peloponnes. Die Steilwände der Felsen, in die der schmale Kanal von Korinth in den Jahren 1881 bis 1893 gegraben worden ist, sind überwältigend! Bis zu 84 Meter tief haben sich die Arbeiter damals ins Gestein gegraben, um dem Schiffsverkehr den 400 Kilometer langen Umweg um den Peloponnes zu ersparen. Bemerkenswert sind die absenkbaren Brücken an den Enden des Kanals, sie können bei Bedarf unter Wasser versenkt werden. Die geringe Breite des Kanals von etwas über 20 Metern erlaubt aber nur die Passage kleinerer Schiffe, und so hat er heute an Bedeutung für die Schifffahrt verloren – nicht aber für den Tourismus!
Paulus lebte einige Zeit in Korinth (Apostelgeschichte 18,1–18) und schrieb die beiden Korintherbriefe an die dortige Gemeinde.
Athen ist die Hauptstadt Griechenlands und hat 730.000 Einwohner. Die Stadt ist seit 5000 Jahren kontinuierlich bewohnt und damit sicher eine der ältesten Siedlungen Europas.
In der Bibel spielt Athen nur eine Nebenrolle, die Begebenheit, die sich dort ereignete, zeigt aber sehr deutlich, wie die Botschaft des Apostels Paulus mit der griechischen Philosophie aufeinanderprallte: Paulus war erschüttert über die vielen Götzen, die er überall in der Stadt sah. Er ging in die Synagoge, um mit den Juden und den gottesfürchtigen Nichtjuden zu reden, und sprach außerdem täglich auf dem Marktplatz zu allen, die sich gerade dort aufhielten. Erd durfte darüber hinaus auch vor dem Rat der Philosophen sprechen und predigte ihnen von dem ihnen »unbekannten Gott«, den sie an einem ihrer vielen Altäre verehrten. Nach der Versammlung fanden einige zum Glauben, z.B. Dionysius und Damaris (Apostelgeschichte 17,15–34).
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In den ersten Jahrhunderten nach Christus wurde das Evangelium im ganzen Römischen Reich verbreitet. Der Heilige Patrick und andere Missionare brachten am Anfang des 5. Jahrhunderts die christliche Botschaft auch nach Irland. Bald wurden erste Klöster gegründet und Irland wurde bekannt als Insel der Gelehrten und Heiligen. Von Irland aus wurde wiederum der europäische Kontinent missioniert.
In der irischen Hauptstadt Dublin entdecken Sie viele Spuren dieses »Goldenen Zeitalters«: Im Trinity College ist in der Alten Bibliothek, die mehr als 20.000 Bücher umfasst, das »Book of Kells« zu sehen, das aus dem 9. Jahrhundert stammt und die vier Evangelien mit ganzseitigen Abbildungen und kostbaren Verzierungen enthält. Die 12131 erbaute St.-Patrick's-Kathedrale erinnert an den Nationalheiligen der Iren.
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Seit Hape Kerkeling 2006 sein Buch »Ich bin dann mal weg« veröffentlichte, hat die Beliebtheit des Jakobswegs merklich zugenommen. In seinem Bestseller schrieb der Entertainer über seine persönlichen Erlebnisse auf seiner Pilgerreise nach Santiago de Compostela im Nordosten Spaniens.
Seit dem 9. Jahrhundert ist die Kathedrale von Santiago ein wichtiger Pilgerort, dort werden die Gebeine des Apostels Jakobus verehrt. Jakobus der Ältere war einer der zwölf Jünger Jesu, Sohn des Zebedäus und Bruder von Johannes.
Nach der Überlieferung reiste er als Missionar in die römische Provinz Hispania. Im Jahr 43 erlitt er in Judäa den Märtyrertod und danach kam sein Leichnam nach Santiago de Compostela. Es gibt verschiedene Versionen, wie dies geschehen sein soll, es ist umstritten, ob die Gebeine in der Kathedrale überhaupt echt sind.
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Jordanien bietet einen faszinierenden Einblick in die Kultur und Geschichte des Vorderen Orients. Auch für den biblisch Interessierten bietet das Land östlich des Jordans sehenswerte Stätten:
Vom Berg Nebo hat Mose einen Blick ins Verheißene Land geworfen – eine Kirche auf dem Gipfel erinnert daran.
Die Hauptstadt Amman ist nach den aus der Bibel bekannten Ammonitern benannt, das Zehn-Städte-Bündnis der Dekapolis wird im Neuen Testament erwähnt. Eine der zehn Städte war Gerasa, wo Jesus den besessenen Gerasener heilte.
Der Blick vom Gilead-Gebirge auf den See Genezareth ist grandios, die in den Felsen gemeißelten Nabatäer-Stadt Petra einzigartig. Ein Bad im Salzwasser des Toten Meers ist natürlich auch am Ostufer dieses tiefstgelegenen Gewässers möglich (420 m unter dem Meeresspiegel).
Viele weitere Kulturschätze aus allen geschichtlichen Epochen machen Jordanien zu einem wertvollen Reiseziel.
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Reiseziel Kleinasien
Unter Kennern gilt Kleinasien als das »zweite Heilige Land«. In der heutigen Türkei findet man trotz des heute vorherrschenden Islam viele Orte – oder zumindest die Überreste davon – die in der Bibel eine wichtige Rolle spielen. Die Gemeinden, an die Johannes die sieben Sendschreiben adressierte, der Geburtsort des Apostel Paulus und das Gebiet seiner Missionsreisen – viele Stätten aus dem Neuen Testament sind hier zu finden.
Darüber hinaus erhielt in Anatolien das frühe Christentum eine entscheidende Prägung und auch das legendäre Troja befindet sich in der heutigen Türkei. Die Erholung kommt dank traumhaften Sandstränden und einzigartigen Naturschauspielen nicht zu kurz.
Auf den Spuren des Apostel Paulus
Apostel Paulus wurde als Saulus geboren, in der Hafenstadt Tarsus, direkt am Mittelmeer in der heutigen Südtürkei. Seine Briefe, die einen großen Teil des Neuen Testaments ausmachen, waren unter anderen an die Gemeinden in Kleinasien gerichtet.
Eine der wichtigsten Hauptstädte der alten Welt war Ephesus. Die Stadt war ein Zentrum des Welthandels und eine Metropole des Hellenismus. Der Dianatempel war eines der sieben Weltwunder.
Um 54 n.Chr. traf Paulus in Ephesus ein und formte trotz großem Widerstand im Laufe der Zeit eine blühende Gemeinde. An Ephesus richtet sich auch das erste der sieben Sendschreiben der Offenbarung.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ephesus sind das Odeon, das Rathaus, die Kuretenstraße und die restaurierte Fassades der Celsiusbibliothek.
Ephesus ist die wichtigste Ausgrabungsstätte in der heutigen Türkei und bietet einen faszinierenden Einblick in die Zeit des Apostels Paulus.
An die Gemeinde in Kolossä, im Flusstal des Lykos gelegen, war der Kolosserbrief gerichtet. Die Christen dort waren vermutlich durch Leute zum Glauben gekommen, die in Ephesus mit Paulus zusammentrafen. Später sandte Paulus seinen Mitarbeiter Epaphras nach Kolossä, um die Gemeinde zu betreuen (Kolosser 1,7).
Die Gemeinden der sieben Sendschreiben
Neben Ephesus richteten sich die Sendschreiben an die Gemeinden von Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea. Nachzulesen sind die Sendschreiben in der Offenbarung des Johannes, Kapitel 2 und 3.
In Pergamon können auf der Akropolishöhe viele Ausgrabungen besichtigt werden: Reste des Königspalastes, das steilste Theater der Antike und die Fundamente des Zeusaltars – der sich im Pergamonmuseum in Berlin befindet.
Der letzte König der Stadt Sardes war der sprichwörtlich reiche König Krösus, Sardes war die Hauptstadt des Reiches der Lydier, das erste Volk, das Gold- und Silbermünzen prägen ließ. Überreste des alten Smyrna sind in der Großstadt Izmir zu sehen.
Das frühe Christentum
In Anatolien nahm das frühe Christentum Gestalt an und verbreitete sich so sehr, dass es 393 n. Chr. zur Staatsreligion erhoben wurde. Das heutige Istanbul war früher als Konstantinopel die wichtigste christliche Stadt neben Rom.
Auch Nicäa, das heutige Iznik, ist stark mit der Kirchengeschichte verbunden – dort wurde das nicäische Glaubensbekenntnis formuliert.
Faszinierende Natur und Geschichte
Traumhafte Meeresstrände in der Ägäis und an der Mittelmeerküste, einzigartige Thermalquellen und Kalk-Sinter-Terrassen in Pamukkale sind beeindruckende Reiseziele.
Und wer kennt nicht die Erzählung des griechischen Poeten Homer von der sagenhafte Stadt Troja. Die Stadt gab es wirklich – in der heutigen Türkei.
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Der Inselstaat Malta liegt im Mittelmeer zwischen Sizilien und der Nordküste Afrikas. Auf seiner Fahrt nach Rom erlitt das Schiff des Paulus bei Malta Schiffbruch.
Alle Passagiere überlebten und wurden von den Maltesern freundlich aufgenommen. Auf Malta überwinterte Paulus und machte Kranke gesund. Mehrere Kirchen auf der Insel erinnern an den Apostel und auch die Paulusbucht, der traditionelle Ort des Schiffsbruchs, ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Menschliche Besiedlungsspuren auf der Insel reichen zurück bis in die Steinzeit, Malta zeigt Spuren einer reichen Kulturgeschichte. In der kleinen Republik stehen allein über 300 Kirchen, einzigartige Tempelanlagen gehören zum Welterbe der Unseco. Auch die Hauptstadt Valletta ist in der Unesco-Liste zu finden und bot mit ihren malerischen Gebäuden und Hafenanlagen schon die Kulisse für zahlreiche Hollywoodfilme.
ZYPERN REISEFÜHRER >>> Bitte HIER klicken.
Vielleicht bezieht sich schon die Bezeichnung »Elischa« im Alten Testament auf die Insel Zypern und der Begriff »Kittim« auf ihre Bewohner. Siedlungsspuren bis zurück in die Jungsteinzeit wurden auf der Insel gefunden.
In der Apostelgeschichte begegnet uns Zypern als Heimat des Barnabas und als erste Station auf der ersten Missionsreise. Paulus und Barnabas traten dem falschen Propheten und Zauberer Elymas gegenüber und führten den Statthalter Sergius zum Glauben. Später reiste Barnabas noch einmal zusammen mit Markus nach Zypern, Paulus fuhr auf seinen weiteren Reisen nur noch an der Insel vorbei.
Die Kirche wuchs rasch nach dieser Zeit und zum Konzil von Nicäa im Jahr 325 n.Chr. wurden drei Bischöfe von Zypern ausgesandt.
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