

König David machte Jerusalem vor 3000 Jahren zur Hauptstadt seines israelitischen Reiches, sein Sohn Salomo baute den Tempel Gottes, an dessen Stelle heute der moslemische Felsendom steht.
1967 befreite Israel den Ostteil der Stadt aus jordanischer Hand und machte Jerusalem zur ungeteilten Hauptstadt. Seither dürfen Juden wieder an ihrer heiligsten Stätte beten - an der Klagemauer. Moslems beten weiterhin im Felsendom und in der Al-Aqsa-Moschee.

Christen aller Konfessionen besuchen die Grabeskirche und das Gartengrab, den Garten Gethsemane und den Ölberg.
Doch Jerusalem bietet noch mehr: Die moderne Ben-Jehuda-Fußgängerzone, die Knesset (Regierungsgebäude), viele verschiedene Museen und die Holocaust-Gedenkstätte »Yad Vashem«.
Wer durch Jerusalem geht, bewegt sich auf historischem Boden – trotzdem ist es eine moderne Stadt mit Banken, Einkaufszentren und lebhaftem Straßenverkehr.